Kreis Groß-Gerau
Aus Hessischpedia
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| | Deutschlandkarte, Position des Kreises Groß-Gerau hervorgehoben | ||
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Hessen | ||
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | ||
| Verwaltungssitz: | Groß-Gerau | ||
| Fläche: | 453,1 km² | ||
| Einwohner: | 252.586 (30. Dez. 2006) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 558 Einwohner je km² | ||
| Kfz-Kennzeichen: | GG | ||
| Kreisschlüssel: | 06 4 33
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| Kreisgliederung: | 14 Gemeinden | ||
| Adresse der Kreisverwaltung: | Wilhelm-Seipp-Straße 4 64521 Groß-Gerau | ||
| Webpräsenz: | |||
| Landrat: | Enno Siehr (SPD) | ||
| Lage des Kreises Groß-Gerau in Hessen | |||
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Der Kreis Groß-Gerau ist ein Landkreis in Südhessen. Nachbarkreise sind im Norden die kreisfreie Stadt Wiesbaden, der Main-Taunus-Kreis und die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main, im Osten die Kreise Offenbach und Darmstadt-Dieburg, im Süden der Kreis Bergstraße und im Westen bildet der Rhein die natürliche Grenze. Links des Rheins liegen die rheinland-pfälzischen Landkreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen sowie die kreisfreie Stadt Mainz.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Der Landkreis liegt im oberen Rheingraben. Der Main bildet die nördliche, der Rhein die westliche Grenze. Im Osten beginnen die Ausläufer des Odenwald. Ein großer Teil des Kreises liegt im Hessischen Ried
Die höchste Erhebung des Kreises ist mit 145 m der Oberwaldberg, eine ehemalige Müllkippe bei Mörfelden. Die niedrigste Stelle ist mit 82 m die Mündung des Main in den Rhein.
Geschichte
Das heutige Kreisgebiet gehörte schon sehr früh zu Hessen-Darmstadt, dem späteren Großherzogtum Hessen. Es gliederte sich in die Ämter Dornberg, Rüsselsheim und Kelsterbach. 1821 entstand der Verwaltungsbezirk Groß-Gerau innerhalb der Provinz Starkenburg. Seit 1832 heißt dieser Verwaltungsbezirk "Kreis Groß-Gerau", der im Laufe der Geschichte seine Grenzen kaum verändert hat und auch die Kreisreform der frühen 1970er Jahre nahezu unverändert überdauerte.
Einwohnerentwicklung (des Landkreises)
Jeweils zum 31. Dezember
- 1998: 230.000
- 1999: 230.147
- 2000: 230.349
- 2001: 230.342
- 2002: 231.565
- 2003: 232.600
- 2004: 234.519
- 2006: 252.566
Politik
Kreistag
Der aktuelle Kreistag des Landkreises Groß-Gerau wurde am 26. März 2006 gewählt. Die 71 Abgeordneten gehören allen sechs zur Wahl angetretenen Parteien und Wählergemeinschaften an bzw. sind von ihnen aufgestellt worden. Im neuen Kreistag bilden SPD, FWG und FDP eine Koalition und stellen damit eine Mehrheit von 37 Mandaten.
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 | Sitze 2006 | % 2001 | Sitze 2001 | |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 32,0 | 23 | 30,0 | 21 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 42,6 | 30 | 45,9 | 33 |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 11,3 | 8 | 11,9 | 8 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 4,6 | 3 | 4,4 | 3 |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft | 4,9 | 4 | 2,0 | 2 |
| Die Linke.OL | Die Linkspartei.Offene Liste | 4,6 | 3 | – | – |
| REP | Die Republikaner | – | – | 4,0 | 3 |
| PDS/OL | Partei des Demokratischen Sozialismus / Offene Liste | – | – | 1,8 | 1 |
| gesamt | 100 | 71 | 100 | 71 | |
| Wahlbeteiligung in % | 43,7 | 52,3 | |||
Kreisausschuss
Der Kreisausschuss hat (zur Zeit) 10 Mitglieder und ist die Verwaltungsbehörde des Landkreises. Vorsitzender ist der hauptamtliche Landrat Enno Siehr (SPD), sein Stellvertreter ist der hauptamtliche Erste Kreisbeigeordnete Thomas Will (SPD); die weiteren acht Kreisbeigeordneten (3 SPD, 2 CDU, je ein GRÜ, FWG, FDP) sind ehrenamtlich tätig.
Landrat
- 1945–1946: Wilhelm Hammann KPD
- 1946–1954: Jean Christoph Harth SPD
- 1954–1963: Wilhelm Seipp SPD
- 1964–1970: Alfred Schmidt SPD
- 1970–1992: Willi Blodt SPD
Der seit 1992 amtierende Landrat Enno Siehr wurde am 8. Februar 1998 mit 59,2 % und am 8. Februar 2004 mit 56,0 % jeweils im ersten Wahlgang wiedergewählt.
Wappen
Blasonierung:
Gespalten: vorne neunfach von Rot und Silber geteilt, hinten zwei schwarze Balken in Silber; in der Schildmitte aufgelegt ein blauer Herzschild mit drei (2:1 gestellten) silbernen Rauten. (Wappen-Genehmigung: 25. Januar 1967)
Bedeutung:
Die rot-silbernen Streifen wurden dem hessischen Wappen entnommen, die schwarzen Balken stehen für die Grafschaft Isenburg, zu der das Amt Kelsterbach bis 1600 gehörte, und der Herzschild symbolisiert die Dynastie von Dornberg und ihrer Katzenelnboger Nachfolger, die das Gebiet beherrschten, bevor es 1479 hessisch wurde.
Die einzelnen Wappen im Landkreisgebiet sind in der Liste der Wappen im Kreis Groß-Gerau zu finden.
Verkehr
Durch das Kreisgebiet führen die Bundesautobahnen A 67 (Mannheim–Darmstadt–Mönchhof-Dreieck) und A 60 (Rüsselsheim–Bingen), sowie einige Kilometer der A 3 (Frankfurter Kreuz–Wiesbadener Kreuz). Ferner erschließen mehrere Bundesstraßen und Kreisstraßen das Kreisgebiet, darunter die B 44 und die B 486.
Städte und Gemeinden
(Einwohner am 31. Dezember 2006)
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Weblinks
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